Lesende Schule


Seit kurzem unterstützen vier Lesepaten unsere Schule. An vier Tagen in der Woche sind sie im Einsatz und Lesen jeweils mit zwei Klassen. Für dieses Projekt wurde ein eigener gemütlicher Leseraum eingerichtet.

Leseband:
Ab dem Schuljahr 25/26 wird ein Leseband eingeführt.
Regelmäßig (ich weiß nicht wie oft) tauschen unsere SchülerInnen das Klassenzimmer gegen die gemütliche vorleseecke der benachbarten Kita. Unterstützt durch unsere Schulsozialarbeit bereiten sich die Jugendliche intensiv vor, um den Kleinen ihre Lieblingsgeschichten lebendig zu präsentieren.
Lesen braucht Ruhe und Vertrauen. Deshalb sind wir stolz auf unsere ehrenamtlichen Lesepaten, die mehrmals pro Woche zu uns kommen. In unserem eigens eingerichteten Leseraum schaffen sie eine entspannte Atmosphäre abseits des Trubels.
Das Ziel: Besonders SchülerInnen, die sich im Klassenverband noch Scheuen, laut vorzulesen, finden hier den geschützten Raum, den sie brauchen, um Sicherheit und Freunde am Wort zu gewinnen.
Wenn täglich 15 Minuten vor Ende der zweiten Stunde die Schulglocke läutet, beginnt an unserer Schule eine besondere Zeit: das Leseband. Ob Zeitungsartikel, Sachtexte der Lehrkräfte oder das eigene Lieblingsbuch – jede Klasse widmet sich intensiv dem geschriebenen Wort.
Vielfalt im Fokus: Dabei geht es nicht immer leise! Methoden wie Tandemlesen, Würfellesen, Schlangenlesen oder Blitzlesen zur Steigerung der Lesegeschwindigkeit machen die Leseförderung zu einer aktiven und abwechslungsreichen Routine.
Hinter einem guten Konzept steckt immer auch gute Vorbereitung. In enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sprachbildung haben wir zwei Studientage absolviert.
Qualitätssicherungen: Die Experten haben uns dabei beraten, wie wir Methoden wie das Leseband optimal in den Alltag implementieren und ein Schulisches Umfeld schaffen, in dem Leseförderung kein Zusatzaufwand, sondern gelebte Kultur ist.
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